Trostlos

David „Arkas“, ist der Kopf hinter der Ein-Mann-Band „Arkuum“. Gestartet wurde das Vorhaben im Januar 2013. Arkas, der vorher in diversen Bands aktiv war, hatte sich für sein neues Projekt vorgenommen, seine eigene musikalische Kreativität unter seinen Vorstellungen zu gestalten. In den sieben Liedern verarbeitet er daher viele persönliche Geschehnisse und Emotionen .

Dabei hat er die komplette Instrumentalisierung selbst gemacht , den Bass und die Gitarren eigenhändig eingespielt. Lediglich den Part des Schlagzeugers übernahm ein Drum Computer. Der Schlagzeugsound stellt auch ein Manko der Platte dar, das Schlagwerk klingt viel zu matt und unausgereift.

Positiv hingegen der Klang der Gitarren. Drei verschiedene Gitarrenspuren setzen die Lieder in eine düstere, frostige Atmosphäre. Besonders deutlich wird die schummrige Stimmung bei „Abgrund der Einsamkeit“, welches  einen kalten Herbstnebel in den Gehörgang sowie vors innere Auge treibt. Auch Textlich kann der Arkum Erstling überzeugen. Die Worte aus der Feder von Arkas, werden von dem Sänger Denny der Band Zeugen der Leere, soundgerecht eingefangen.  Trotz Dennys Screaming sind die Texte relativ einfach zu verstehen, wie etwa beim Titeltrack. Drei der sieben Tracks sind reine Instrumentales des Post-Black-Metal Musikers, so etwa „Interlude“.

Arkas, der seine Band mittlerweile um Live Musiker ergänzt hat, arbeitet derweil schon an Album Nr.2

Mehr Infos zu Arkuum unter https://de-de.facebook.com/Arkuum oder http://arkuum.de/

Das neueste aus der Rubrik Reingehört