MPGler sahnen beim Mathe-Wettbewerb ab

Neugierde motivierte die Kursstufenschülerinnen und -schüler Pia Sauter, Julia Benning, Eduard Wosnjak und Trung an Nguyen, mit ihrer Mathematiklehrerin Martina Geiger an einem der seltenen Mathematik-Wettbewerbe  in der Region teilzunehmen. Das Max-Planck-Gymnasium hat als MINT-EC-Schule die mathematisch-naturwissenschaftliche Ausbildung für sich zum Schwerpunkt gemacht.  Daher war das Max-Planck-Gymnasium schon zum 3. Mal bei diesem „Wettbewerb der Kombinatorik“  im Rosenstein-Gymnasium in Heubach dabei, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut und in diesem Jahr von über 120 Teilnehmern besucht wurde.

Die Kombinatorik ist ein Teilgebiet der Mathematik, das nicht mehr am Gymnasium unterrichtet wird und eignet sich von daher für einen Wettbewerb, da die Voraussetzungen für alle Teams gleich sind. Herr Dieter Hahn, Mathematiklehrer am Rosenstein-Gymnasium, ist ein ausgewiesener Spezialist in diesem Themenbereich und führender Kopf des Wettbewerbs. Durch eine motivierende Vorlesung über „endliche“ und „unendliche“ Parkettleger schaffte er es, die Teams auf den Wettbewerb einzustimmen und Grundlagen zu schaffen.

Darüber hinaus  bekamen die Schülerinnen und Schüler durch die humorvoll und locker gestaltete Präsentation einen guten Einblick in die theoretische Welt der Mathematik. „Wie brät ein Mathematiker ein Ei, das sich im Kühlschrank befindet?“ Für den Mathematiker, der zuvor schon das Problem gelöst hat: wie brat ich ein Ei, das sich im Keller befindet, ist die Lösung sehr schnell klar: man führt Unbekanntes auf Bekanntes zurück, und schon geht’s.

Die Schüler knobeln, die Lehrer beraten

Spaß und Erfolg beim Knobeln hatten die Teams dann am Nachmittag. Gefragt waren Verstand, Teamarbeit, Phantasie und Wissen. Während dieser Zeit hatten die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, sich mit der Überlegung: „Wie kann man Schülerinnen und Schüler zur mathematischen Forschung motivieren?“, auseinanderzusetzen.

Was erlebt man im Mathematikstudium, welche Chancen und Möglichkeiten bietet eine mathematische Ausbildung? Während die Lösungen von Mathematiklehrern des Heubacher Gymnasiums korrigiert wurden, ging diesen Fragen im Anschluss an den Wettbewerb eine ehemalige Schülerin des Rosenstein-Gymnasiums nach und gab mit ihren Ausführungen den vielen jungen Tüftlern nützliche Tipps. Manch einer hat nach diesem Tag sicher Lust bekommen auf das Knobeln und die Mathematik, in der so vieles möglich ist, bei dem wir im Endlichen an unsere Grenzen stoßen.

Einen dritten Platz unter so vielen Teams hätten die MPGler nicht unbedingt erwartet. Umso größer war die Freude über das Erreichte. „Es war cool“, war die Meinung des Teams und vielleicht sind wir nächstes Jahr wieder dabei.

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