10 Gedanken, die man am letzten Tag der Sommerferien hat

Wieder einmal ist es soweit… Der Sommer nähert sich dem Ende und somit sind auch die heißgeliebten Sommerferien vorbei. Die Schule naht – unglaublich, wie schnell sechs lange, freie Wochen vorbeigehen können. Vorbei mit dem Ausschlafen, der freien Zeit, dem Abhängen mit Freunden, dem Urlaub. Noch einmal schlafen: Dann heißt es wieder früh aufstehen.

Am letzten Ferientag kreisen wohl jedem Schüler die selben zehn Gedanken durch den Kopf. Wer kennt sie auch?

  1. Was ist nur mit der ganzen Zeit passiert? Eigentlich überfällt uns der letzte Ferientag doch immer wie ein kleiner Schock. Schon sechs Wochen vorbei? Wie konnte das denn passieren?! Keine Sorge, so geht es jedem. Aber wenn wir die Ferien Revue passieren lassen und uns an die Dinge erinnern, die wir unternommen haben, merkt man doch, dass man in den Ferien eigentlich so einiges erlebt hat.
  2. Last-Minute-Vorbereitungen für die Schule: Hab ich alles? Brauch ich noch was? Hefte, Bücher, Ordner, Stifte – den ganzen Kram muss man nach sechs Wochen Ferien erstmal wieder zusammensuchen, wobei das Ende der Ferien immer realer wird. Und schließlich kommt es zur Fertigstellung: Der Schulranzen wird für den ersten Tag gepackt. Der Wecker muss gestellt werden, damit man auch ja nicht verschläft und alles wird getan, sodass man sich schlussendlich auch mental auf die Schule vorbereitet fühlt. Uff.
  3. Wie wird das neue Schuljahr? Um diese Gedanken kommt man nicht drum herum, organisatorische Fragen drängen sich auf. Welche Lehrer man wohl haben wird? Welchen Stundenplan? Verschiedene Szenarien spielen sich ab. Wie es wohl sein wird? Ungewisse Fragen, die sich wohl oder übel nur am nächsten Tag beantworten lassen können.
  4. Was haben die anderen eigentlich so getrieben? Auch das Sozialleben der Klasse geht einem im Kopf herum. Wie es wohl ab morgen sein wird? Vielleicht hat man sogar eine ganz neue Klasse und es wird besonders spannend. Ob man sich mit den anderen wohl verstehen wird? Und was wohl aus denen geworden ist, die man sechs Wochen lang nicht gesehen hat? Ob jemand die Klasse oder gar Schule verlassen hat?
  5. Was habe ich so erlebt? Vor dem ersten Schultag  sich die Highlights der vergangenen Wochen im Kopf ab. Alles Erzählenswerte wird direkt abgespeichert, um damit am ersten Schultag unbedingt seine Freunde beeindrucken zu können. Sobald es dann soweit ist, kann endlich das Neuste ausgetauscht werden. Klatsch und Tratsch warten bereits auf ihren Einsatz.
  6. Und wie geht’s jetzt weiter? Häufig beginnt man am letzten Ferientag im Rückblick auf die vergangenen Wochen ebenfalls über seine Zukunft nachzudenken. Wo stehe ich momentan? Wo will ich hin? Der letzte Ferientag lädt zu dieser Art von Selbstreflexion ein, die ein wichtiges Element im Verlauf des eigenen Werdegangs darstellt.
  7. Die Ziele für das anstehende Schuljahr: Dieses Schuljahr lasse ich die Mathehausaufgaben nicht schleifen, dieses Jahr fange ich rechtzeitig an zu lernen und schreibe ordentlich mit! Wer kennt es nicht? Man legt seine Wunschnoten fest, erstellt sich vielleicht sogar schon einen Lernplan und denkt sich seinen Wunschschnitt aus. Alles Dinge, die man sich strengstens vornimmt einzuhalten  – aber ob es klappt, ist dann doch immer noch eine andere Frage.
  8. Wie lange noch bis zu den nächsten Ferien? So mancher fängt schon vor dem ersten Schultag damit an, die Tage bis  zu den nächsten Ferien zu zählen. Als Motivation für das kommende Schuljahr überlegt man sich, wohin man wohl gehen möchte. Und nicht nur der nächste große Urlaub spielt hier eine Rolle, sondern auch kleinere Veranstaltungen wie Konzerte, Treffen mit Freunden oder irgendwelche Ausflüge, die bereits als Anreiz dienen, für das kommende Schuljahr motiviert zu bleiben, im Ausgleich mit all dem Lernstress, der bald bevorsteht.
  9. Hallo, Druck! Apropos Lernstress: Es passiert leider viel zu häufig, dass man sich selbst zu sehr unter Druck setzt, bevor es überhaupt losgeht. Man will gut sein in der Schule, alles muss optimal – ja nahezu perfekt – laufen, der Anspruch liegt hoch. Gedanken wie ,,Das muss ich dieses Mal unbedingt erreichen‘‘ dominieren den Freiraum zur Entspannung und schafft man nicht, was man sich vornimmt, so ist die Enttäuschung groß. Allerdings bringt es nichts, sich schon vorher den Kopf zu zerbrechen – lieber alles Stück für Stück angehen. Eine Klausur nach der anderen – dann klappt es schon.
  10. Schlussendlich heißt es aber, sich noch ein letztes Mal etwas zu gönnen, bevor die Pflicht ruft. Noch einmal die Ferienzeit auskosten, bevor es wieder losgeht. .Die Lieblingsserie auf Netflix wird abgespielt, es werden sich nur noch schöne Gedanken gemacht, alle anderen werden zurückgeschraubt. An alle Schüler also: lehnt euch zurück, genießt die letzten Stunden mit eurer Lieblingsserie und guten Snacks und lasst es euch noch ein Mal gut ergehen!
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