Was passiert nach der Schule?

Egal ob FSJ, Work and Travel oder ein Studium: Zahlreiche Möglichkeiten bieten sich im Anschluss an die Schule an. Doch welche genau sind diese überhaupt und welche davon könnte die geeignetste für den jeweiligen Schüler sein?

Zum einen sollte man sich Gedanken darüber machen, was man selbst – höchstpersönlich – braucht. Nach zirka 12 Jahren Schulzeit bedarf es je nach Persönlichkeit einer Pause, die sich in ihrer Länge von Mensch zu Mensch unterscheidet. So würden manche gerne ein paar Wochen, vielleicht sogar Monate oder ein Jahr Urlaub machen, ins Ausland zu reisen und einfach komplett abzuschalten, in eine neue Kultur eintauchen – ohne den geringsten Gedanken an Arbeit oder dergleichen. Der Vorteil: Es tut dem Menschen sicherlich gut, allerdings kann diese Variante kostspielig werden, da man sich dabei nichts dazuverdient.

Für andere geht der Gedanke an einen Auslandsaufenthalt auch mit Produktivität einher: mit anderen Worten also beispielsweise ein Jahr „Work and Travel“. Das ist ein weitverbreitetes Konzept, indem man die Arbeit und das Reisen in Kombination ausführen kann. Mehr dazu findet man hier bzw. wer im Allgemeinen mit dem Gedanken spielt, ins Ausland zu gehen, findet dazu eine Auflistung der Möglichkeiten mit näherer Ausführung hier.

Außerdem gibt es eine weitere, sehr beliebte Möglichkeit: Im Ausland als Au-Pair zu agieren – eine Arbeit, in der man sich durch den bereitgestellten Wohnsitz bei einer Familie Kosten spart und gleichzeitig in das Familienleben eingegliedert wird.Wer also beispielsweise schon immer Spaß am Babysitten hatte und darüber hinaus Wert auf das Soziale legt, für den könnte das genau das Richtige sein. Bei Interesse findet man auf dieser Seite eine Übersicht über zahlreiche Agenturen, die Au-Pairs anbieten sowie weitere Informationen dazu.

Bei diesen Varianten darf man allerdings nicht außer Acht lassen, dass diese Zeit, in der man nicht lernt, gleichzeitig bedeutet, dass man seinen eigenen Lernrhythmus verliert, der während der Schulzeit aufrecht erhalten wird. Wenn man die Gewohnheit des Lernens für längere Zeit  unterbricht, so könnte sich ein Wiedereinstieg erschweren. Für jemanden, der studieren möchte, sich in einem spezfischen Gebiet also intensiv weiterbilden möchte, könnte es nicht die beste Idee sein, zu viel Zeit nach der Schule verstreichen zu lassen, bevor man sich seinem Studium widmet.

Wer sich andererseits zu schnell für ein Studium entscheidet – nur um des Studierens Willen – könnte ebenso schnell scheitern. Es wäre also kontraproduktiv etwas zu studieren, das man später sowieso abbricht. Manche Menschen brauchen eben eine Pause – verübeln kann man es ihnen nicht – und sich direkt ins Studentenleben zu stürzen, muss auch nicht zwingend sein.

Es ist wichtig, dass man erkennt: ein Studium ist kein Muss. Wer direkt in die Praxis gehen will, kann auch eine Ausbildung beginnen, bei der man direkt Geld verdient, im Gegensatz zum Studium, was auch seine Vorteile hat.

Fazit ist also, jeder sollte sich für die Zeit nehmen, die er benötigt, um zu entscheiden, was man mit seiner Zukunft anfangen möchte und wie diese genau aussehen sollte. Egal ob man nun eine längere Pause macht oder nicht, man sollte sich den Vor- und Nachteilen der Entscheidung bewusst sein.

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