Danke Café Bar…

Bereits Anfang 2018 schrieb ich über die Café Bar in Heidenheim, meinem Lieblingscafé in Heidenheim. Jetzt gab es dort einen Umbruch und ich möchte aus persönlicher Sicht etwas dazu sagen. Der Besitzer hat am 1. April gewechselt (nein, das ist kein Aprilscherz).

Ein trauriger Abschied für alle, die sich ab dem 19.05.2014 daran gewöhnt haben, immer dieselben Gesichter hinter der Theke zu entdecken. Auch wenn das Café davor schon als „Lavazza“ existiert hat, so hat es seinen Höhepunkt für mich doch durch das neue Konzept der Café Bar von Jorgos und Eleni Stefanidis erreicht. Eine Ära geht nun zu Ende.

Das Konzept „Life is too short to drink bad coffee“ kann man auf vieles erweitern. Das Leben ist nämlich auch zu kurz, um nicht seine Träume zu verfolgen. Im Falle der Betreiber und zum Leid der Heidenheimer Café-Genießer ist dieser Traum ein Leben und Arbeiten in Griechenland. Sobald ich kann, werde ich die Familie dort besuchen. Den NOISE-Lesern werde ich natürlich berichten, was Jorgos und Eleni dort machen.

Persönlich als Teammitglied kann ich ehrlich sagen, dass Arbeiten deutlich mehr Spaß macht, wenn man das Gefühl hat, am richtigen Ort und mit den richtigen Menschen zu sein. Für mich war das Arbeiten an all den Samstagen, die sich über die drei Jahre, in denen ich ein Teil der Café Bar sein durfte, angesammelt haben, keine Arbeit, die ich ungern gemacht habe, um lediglich mein Studententaschengeld aufzubessern- sondern ein Hobby, in welchem mir die Bar, die Gäste, aber vor allem das Team sehr ans Herzen gewachsen sind. Die Erfahrung hat mich geprägt, ich habe vieles gelernt und werde die Zeit nicht vergessen. Allgemein kann ich allen Studenten nur empfehlen, sich einen Job als Ausgleich zum Leben an der Universität zu suchen.

Für die Heidenheimer Kaffee- und Genussliebhaber wünscht man dem neuen Besitzer Darko Filipovic selbstverständlich alles Gute und viel Erfolg. Das selbe wird die Café Bar ohne Familie Stefanidis aber sicher nicht mehr sein. Das habe ich den beiden schon mit Tränchen in den Augen persönlich gesagt, kann das aber im Namen vieler Anderer wiederholen: Das Café unter Eleni und Jorgos Stefanidis war eine Bereicherung für die Heidenheimer Gastronomie. Alle Gäste bekamen dort stets einen heißen Kaffee, ein Gläschen Wein und fanden ein offenes Ohr.

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