Krähe, Krieger oder lieber Kobra?

Der heutige 21. Juni ist der internationale Yoga-Tag. Welche Yoga-Stellung ist bei den Internetnutzern am beliebtesten? Hier die Ergebnisse:

  • Auf Platz 1: Die Krähe! Die anspruchsvolle Yogastellung, die eine starke Armbalance fordert, wird pro Monat 3780 mal im Internet gesucht.
  • Auf Platz 2: Der Hund! Die Haltung, die ein wichtiger Teil des Sonnengrußes ist, kommt auf 3170 Suchanfragen im Monat.
  • Auf Platz 3: Die Totenstellung! Die entspannte Rückenlage, die am Ende jeder Yogastunde zur Tiefenentspannung genutzt werden kann, suchen 2980 Google-Nutzer im Monat.
  • Auf Platz 4: Der Krieger! Die Stellung, die auch als Heldenhaltung bekannt ist, wird 2620 mal gegoogelt.
  • Auf Platz 5: Die Kobra! Für die Yogastellung, die den Rücken stärken soll, interessieren sich 2520 Google-Nutzer monatlich.

Das Interesse an Yoga bleibt in Deutschland groß. So gaben 2018 über neun Millionen Menschen an, in ihrer Freizeit zumindest gelegentlich Yoga auszuüben (Quelle: IfD Allensbach).

Die „Krähe“ auf Platz 1

Der klare Favorit der Internetuser ist mit 3780 Suchanfragen im Monat die „Krähe“, auf Sanskrit Bakasana. Die Stellung verhilft nicht nur zu einer starken Armbalance, sondern kräftigt auch Arme, Handgelenke und Schultern. Die Krähen-Stellung ist bei Anfängern oft mit Ängsten verbunden, da ein Missgeschick dazu führen kann, prall auf dem Gesicht zu landen. Sobald man aber den Dreh raus hat, kann sich die Stellung befreiend und leicht anfühlen. An die Pose sollte man sich auf jeden Fall langsam und ohne zu viel Ehrgeiz herantasten und mit den einfacheren Vorübungen beginnen.

Der „Hund“ auf Platz 2

Der „Herabschauende Hund“, auf Sanskrit „Adho Mukha Svanasana“, landet mit 3170 Suchanfragen auf dem zweiten Platz. Die Yogastellung ist Teil des Sonnengrußes und kräftigt nahezu den gesamten Körper, vor allem die Core- sowie die Arm- und Schultermuskulatur. Der „Hund“ lindert nicht nur Rückenschmerzen, sondern kann auch Müdigkeit reduzieren, da die herabschauende Stellung die Durchblutung anregt. Besonders wichtig ist hier, dass der Rücken gerade bleibt – die Beine dürfen leicht angewinkelt werden, wenn das Ausstrecken der Beine nicht möglich ist.

Die „Totenstellung“ auf Platz 3

Die „Totenstellung“, auf Sanskrit „Savasana“, wird von 2980 Google-Nutzern im Monat gesucht. Die Stellung sieht auf den ersten Blick einfacher aus, als sie wirklich ist. In den Worten von Yogameister B.K.S. Iyengar: „Es ist viel schwieriger, die Gedanken als den Körper ruhig zu halten. Deshalb ist diese dem Anschein nach einfach zu meisternde Haltung eine der schwierigsten.“ Die korrekte Ausführung der Übung kann nicht nur zu einer Stressreduzierung beitragen, sondern auch Verspannungen im ganzen Körper lösen.

Der vierte und fünfte Platz

Die „Kriegerstellung“, die in anderen Traditionen auch als „Heldenstellung“ bekannt ist und auf Sanskrit als „Vira Bhadrasana“, wird 2620 mal gegoogelt und belegt somit den vierten Platz des Rankings. Von der „Asana“ gibt es mehrere Varianten, doch sie alle verbessern die innere Stabilität – körperlich und geistig.

Der fünfte Platz wird mit 2520 Suchanfragen im Monat von der „Kobra-Stellung“, auch bekannt als „Bhujangasana“, eingenommen. Die Pose stärkt den Rücken, öffnet die oft verkürzte Brustmuskulatur und stärkt das Selbstbewusstsein. Aber Achtung: Bei akuten Rückenschmerzen und bei Schwangeren ab der zweiten Schwangerschaftshälfte ist die „Kobra“ tabu.

Die hinteren Plätze

Mit 2400 Suchanfragen landet die „Pflugstellung“, auch „Halasana“ genannt, auf dem sechsten Platz. Dicht darauf belegt der „Kopfstand“ („Shirshasana“) mit 2390 Google-Suchanfragen den siebten Platz. Immerhin auf über 2000 Google-Anfragen landen die hüftöffnende „Taube“ (2150 Suchanfragen, Platz 8) und der Handstand (2020 Suchanfragen, Platz 9). Für die „Bergstellung“, auch bekannt als „Tadasana“, interessieren sich 1550 Internetnutzer – Platz 10.

 

Quelle: Vergleich.org

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