Lauras Beautytipps: Was taugt Haarspray wirklich?

„Hairspray“ ist nicht nur ein Musical, welches sich vor allem um Äußerlichkeiten dreht, es ist auch die englische für Haarspray. Das Spray ist dazu da, die Haare zu fixieren, man kann mit ihm verrückte Frisuren zu kreieren, und den Wetterverhältnissen einen Schritt voraus zu sein.

Durch das Aufsprühen des Sprays wird eine leichte, transparente Schicht über die Haare gelegt, die diese schützt und gleichzeitig zum Glänzen bringt. Dieser Effekt hält jedoch nur bis zur nächsten Haarwäsche an. Positiv ist, dass es sich hierbei um ein Produkt handelt, dass jeder – egal welche Haarfarbe oder Länge er trägt – anwenden kann.

Welches Haarspray ist das richtige für mich?

Betritt man eine Drogerie und geht in die richtige Abteilung, findet man dort alle möglichen Formen, Farben und Marken an Haarsprays. Es gibt sie als Pumpsprays, oder als Treibgassprays. Aber wie soll man sich dort entscheiden? Hierbei ist es wichtig, sich erst einmal zu fragen, was die eigenen Haare brauchen.Wer gefärbte Haare hat, sollte ein spezielles Spray nutzen, das die Farbe schützt. Wenn die Haare bereits etwas angegriffen und kaputt sind, kann man eines mit pflegenden Inhaltsstoffen nutzen.

Wer trockenes Haar hat, sollte darauf achten, dass im Haarspray selbst nicht zu viel Alkohol enthalten ist – denn dieser trocknet zusätzlich aus. Wer kräuseliges Haar, kann bei Sprays auf den Anti-Frizz-Effekt setzen.

Wichtig zu wissen ist es, dass es Haarspray je nach Marke in bis zu fünf unterschiedlichen Stärken gibt – und je höher diese ist, umso stärker klebt die Masse, die herauskommt. Deshalb sollte man nicht wahllos danach greifen, sondern sich überlegen, was das eigene Haar verträgt – und wie man es tragen möchte.

Welche Stärke wofür gebraucht wird:

Stärke 1-2: Damit werden die Haare nur leicht fixiert und schwingen noch frei. Feine Haare lassen sich damit super bändigen und man kann perfekt einen „Undone“-Look kreieren.

Stärke 3-4: Auf diesen Haarsprays steht meistens „starker“ und „extra starker Halt“. Damit kann man seine Haare schon sehr gut fixieren, dennoch wirkt offenes Haar nicht gleich wie betoniert. Für aufwändigeres Styling sind sie gut geeignet.

Stärke 5: Der „ultra starke Halt“ ist dann angesagt, wenn ihr euch Flecht- oder Hochsteckfrisuren zaubert und diese mit dem Haarspray den ganzen Abend haltbar machen wollt.

Haarspray oder kein Haarspray?

Ich persönlich bin tendenziell eher gegen Haarspray. Doch es gibt definitiv Anlässe und vor allem Frisuren, die es unumgänglich machen, Haarspray zu nutzen. Allgemein bin ich jedoch bin ich eines der wenigen Mädchen, die es nicht mögen, ihre Haare mit Haarspray zu fixieren – zumindest im Alltag. Ich finde es schöner, wenn sich Haare frei bewegen können. Dies hat jedoch auch alles damit zu tun, in welchem Maße man das Haarspray nutzt. In geringen Mengen, aus guter Entfernung aufgetragen und zu den richtigen Anlässen, ist das Haarspray ein richtiges Wundermittel für den perfekten, andauernden Look. Beim Auftragen solltet ihr beachten: Weniger ist mehr und die Entfernung der Sprühflasche zu den Haaren sollte etwa 30 Zentimeter betragen, sonst wirds klebrig.

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