Lauras Beautytipps: Welchen Reiz haben Schönheits-OPs?

Tendenziell soll natürlich jeder das machen, womit er sich wohlfühlt – in jedem Lebensbereich und auch in Sachen Beauty. Trotzdem finde ich persönlich, dass es man beim Thema Schönheits-Operationen nicht alle über einen Kamm scheren sollte.

Gründe für eine Schönheits-OP gibt es verschiedene. Zum einen sind da Manschen, die durch einen Unfall oder eine Krankheit gezeichnet worden sind und nicht mehr ständig daran erinnert werden wollen. Um sich wieder schön zu fühlen, entscheiden sich daher viele für eine Operation. Andererseits gibt es auch Menschen, die sich bereits seit langem – manchmal schon seitdem sie Kinder sind – mit einer Körperstelle unwohl fühlen. Um sich im eigenen Körper wohlfühlen zu können, entscheiden auch sie sich nach reiflichem Überlegen häufig für eine Operation. Beides kann ich selbst nachvollziehen und aus deren Gründe aus ganzem Herzen verstehen.

Gefährlicher Schönheitswahn?

Das gefährliche dabei ist nur, das eine einer einzige kleine Operation zu dem Wahn führen kann, alles pefektionieren zu wollen: Erst korrigiert man die lang verhasste krumme Nase – und wird dann in einen Strudel an Wunschvorstellungen über den eigenen Körper gesogen, aus dem man kaum mehr heraus kommt. Denn man könnte ja auch noch das Oberlid straffen lassen – oder vielleicht die Brüste vergrößern. Eines führt schnell zum anderen, wenn man einmal festgestellt hat, wie leicht sich das Äußere heutzutage verändern lässt .

Wenn es dann est einnal soweit ist, das man alles Mögliche an seinem Körper nicht mehr schön findet und daraufhin verändern will, ist daraus eine ernstzunehmende Krankheit geworden- meiner Meinung nach zumindest. Dies geht bekannterweise in Hollywood so weit, das Menschen ihren Vorbildern aus Disney-Filmen ähneln möchten – und dabei immer weniger menschlich aussehen. Ein Mann etwa ließ sich so lange operieren und verunstalten, bis er wie die Barbiepuppe Ken aussah, während eine Frau sich Rippen entfernen ließ, nur um die perfekte Wespentaille zu erreichen..

Mein Tipp, bevor man an eine Operation denkt, ist: Auch wenn es nicht immer leicht ist, sollte jeder versuchen, seinen eigenen Körper zu akzeptieren und zu schätzen lernen – schließlich leistet er jeden Tag Unglaubliches! Durch Sport kann man zudem seinen Körper formen und außerdem sein Selbstbewusstsein stärlen, was meistens besonders wichtig ist. Wer sich nicht ohne Make-Up wohlfühlt, kann sich auch damit behelfen. Ganz wichtig ist allerdings bei alldem: Man sollte immer die Grenzen im Blick behalten! Zu viel Make-Up macht einen nicht schöner, sondern künstlich. Wer übertrieben Sport treibt, bekommt keinen Traumkörper, sondern schadet sich selbst.

Jeder sollte abends in den Spiegel schauen mit dem Bewusstsein: Niemand auf der ganzen weiten Welt ist perfekt! Auch die Models auf Instagram haben so manchen Komplex, von dem sie uns nur nichts wissen lassen. Besser  ist es, sich so zu akzeptieren, wie man eben ist – mit kleinen Makeln vielleicht, aber die machen uns doch erst einzigartig und auf individuelle Weise schön.

Niemand ist perfekt

Wer wirklich zutiefst unglück mit einem gewissen Körperteil ist, sollte sich eine Schönheits-Operation auf jeden Fall in Ruhe und ausreichend überlegen – und auch an alle damit verbundenen Konsequenzen denken. Sprecht mit euren Eltern und Freunden, denn häufig bemerken andere Menschen gar nicht, was man selbst für einen großen Makel hätl. Und: Nur, weil man dank einer OP andere Nase hat, ist man kein anderer Mensch. Soll heißen: Ihr könnt euer Leben auch anders verändern und in die Hand nehmen, wenn ihr mit etwas unzufrieden seid.

Warum viele Menschen häufig schnell daran denken, sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen, ist die perfekte Welt, die uns auf Social Media vorgekauelt wird: Scheinbar perfekte Models, die sich auf Instagram und Co. in knappen Bikinis präsentieren. Doch mittlerweile gibt es so viele Apps, mit denen man sich selbst perfektionieren kann:. Ein Beispiel findet ihr im Titelbild, wo ich mich einmal dünner, einmal dicker gemacht habe, als ich eigentlich bin. Darauf sollte man nicht hereinfallen, denn: Niemand sieht so aus, wie das Model in der Werbung – nicht mal das Model selbst.

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