Lieblingsaccessoire Handtasche – und wie man sie am besten kombiniert

T-Shirt, Hose, Schuhe und fertig? Nein, dies zeugt von keinem guten Modegeschmack, sondern sagt eher aus, dass der Träger zweckorientiert statt styleorientiert denkt. Man kann das schönste Outfit anhaben, das man im Kleiderschrank findet, doch: wenn man nicht die passenden Accessoires dazu kombiniert, ist der Look nicht vollständig!

Wie man das Aussehen aufpimpt, ist natürlich Geschmackssache. Die verbreiteste Variante ist sicherlich Schmuck: von Halsketten, über Armkettchen bis hin zu Fußkettchen. Neben den Kettchen am Handgelenk eine schöne Uhr oder einen Armreif. Große Ohrringe, kleine Stecker oder Kreolen (bei mehreren Ohrlöchern eventuell sogar verschiedene Varianten kombiniert). Und an den Händen? Ringe natürlich. Abgesehen vom Schmuck (egal ob in Gold, Silber oder Rosé) gibt es natürlich weitere Möglichkeiten Accessoires anzubringen. Gerade im Sommer sind bunte Haarbänder sehr im Trend, die die Frisur schnell lockerer und flotter aussehen lassen.

Lieblingsaccessoire? Handtasche!

Aber jetzt komme ich zu meinem ganz persönlichen Lieblingsaccessoire, das gleichzeitig auch einen wichtigen Zweck erfüllt: eine Tasche! In erster Linie ist sie natürlich dafür da, die wesentlichen Dinge, die man unterwegs braucht, darin zu verstauen: Geldbeutel, Schlüssel, Handy und Taschentücher müssen dank ihr somit nicht einzeln herumgetragen werden.n.

Allerdings ist eine Handtasche eben nicht nur praktisch, sondern passt auch zu jedem Outfit und macht es erst komplett. Abgesehen von der Farbe, die selbstredend natürlich zur Kleidung passen sollte, gibt es viele Formen und Größen, zwischen denen man sich entscheiden kann, wovon ich euch im Folgenden die bekanntesten vorstellen möchte:

Die Reisetasche oder „Weekender“

Wer einen Wochenendtrip plant oder auch einfach nur viel zum Transportieren hat, für den bietet sich eine Reisetasche an. Diese wird auch „Weekender“ genannt – eben weil man gerade so alles Nötige für ein ganzes Wochenende darin verstauen kann.

Der Shopper

Ein bisschen kleiner ist dann der Shopper: Auch diese Tasche trägt ihren vornehmlichen Zweck bereits im Namen. Beim Einkaufen und Shoppen kriegt man alles, was man so ergattert hat, in die mitgebrachte Tasche – so spar man sich unnötige Plastiktüten und tut der Umwelt noch etwas Gutes (übrigens ist es ganz egal, ob ihr Klamotten shoppt oder Lebensmittel).

Der Rucksack

Eine weitere praktische Form der Tasche stellt der Rucksack dar: durch seine zwei Träger wird das Gewicht des Rucksack gleichmäßig auf beide Schultern verteilt – der Rücken wird geschont und man bekommt nicht die typischen einseitigen Schmerzen, wie wenn man eine schwere Tasche über der Schulter trägt. Gerade deshalb ist auch er perfekt dafür, wenn man mehr transportieren muss (auch in der Schule, Universität oder bei der Arbeit).

Die Schultertasche

Eine der bekanntesten Formen stellt die traditionelle Schultertasche dar, die mit ihren zwei Henkeln ganz praktisch über eine Schulter geworfen wird und auch in vielen Größen und Formen zu finden ist.

Die Umhängetasche

Gegensätzlich dazu wird die klassische Umhängetasche (auch bekannt unter dem Namen „Crossbody“) quer über dem Oberkörper platziert: Praktisch zum Fahrradfahren, aber je nach Oberteil können die Träger über der Brust auch stören.

Die Henkeltasche

Weiter geht es mit der sogenannten Henkeltasche: Diese ist durch ihre beiden kurzen Henkel leicht erkennbar, die man entweder in der Hand oder in der Armbeuge trägt. Schon alleine deshalb sollte man diese nicht zu schwer bepacken – für Abends ist sie aber perfekt.

Die Clutch

Ganz ohne Henkel kommt diese Taschengattung aus: die Clutch – der ideale Begleiter zum Feiern und jeglichen schicken Anlass. Man trägt sie in den Händen oder ganz lässig unter den Arm geklemmt. Für den Alltag ist sie daher allerdings auch weniger geeignet.

 

Ich persönlich mag Umhänge- und Schultertaschen sehr gerne. In meiner eigenen kleinen Taschensammlung finden sich aber auch die anderen Formen, die ich euch eben vorgestellt habe. Je nach Anlass stehe ich dann vor meinen Taschen, und überlege mir, welche am besten passt. Dabei achte ich in erster Linie auf die Farbe, die am besten zu meinem Look passt. Weiter spielt natürlich auch die Form eine Rolle, erstens: was muss ich alles mit mir herumtragen, zweitens: welche Taschengröße unterstreicht mein Outfit am besten?

Tendenziell muss ich jedoch zugeben, dass Taschen tatsächlich meine Schwäche sind und hierbei schon das ein oder andere Mal mein Taschengeld draufgegangen ist. Aber wenigstens kann ich behaupten, dass ich das nie bereut habe, da ich jedes einzelne meiner Teile sehr mag und auch dementsprechend oft in den Einsatz bringe. Welche Form, Farbe oder Größe eure Lieblingstasche hat, hängt jedoch ganz allein von euch ab und davon, was euch gefällt. Ich hoffe jedoch, euch hiermit motiviert zu haben, die Taschen als stylisches Accessoire, statt nur als Zweck zu sehen.

Wie eine Tasche ein Outfit ändern kann, zeige ich euch oben in der Galerie am Beispiel eines einfachen schwarzen Kleides, welches an sich relativ nichtssagend ist, durch verschiedene Accessoires jedoch durchaus schön gestylt ist. An den unterschiedlichen Taschen, sowie passendem Schmuck, erkennt man, wieviel Accessoires ausmachen.

Das neueste aus der Rubrik Lifestyle