Words Are Not Enough

 

Manchmal hat man keine Worte. Manchmal fühlt man alles auf einmal.
Es gibt Dinge, die nicht nachvollziehbar sind.
Für manche Gefühle gibt es keine Worte, für manche keinen Ausdruck und für manche keinen Trost.
Manchmal sind die Gefühle, die man hat, ohne Gedanken.
Finden im Kopf kein passendes Äquivalent in Form von Sprache.
Wie wenn man dasitzt, vor einem leeren Blatt Papier und der Körper wartet auf Gedanken,
die er aufschreiben kann – sie kommen aber nicht.
Keine Gedanken, die einen sinnvollen Text ergeben könnten, wenn man versucht zu schreiben.
Keine Worte, die in einer sinnvollen Aneinanderreihung einen sinnvollen Gedanken widerspiegeln könnten. Manchmal ist da einfach nichts.
Something between german and english.
Irgendwas zwischen Sommer und Herbst.
Irgendwas zwischen nichts und zu viel.
Man fühlt zu viel, oder zu wenig – man sieht etwas das zu schön ist, oder zu traurig.
Etwas, das zu hell ist, oder zu dunkel.
Ein Zustand zu sehr im Extrem.
Und so ist eigentlich alles, was wir aufschreiben, sagen oder ausdrücken können mittelmäßig.
Weil Worte für die wirklich guten, schönen, schlechten, traurigen Dinge nicht ausreichen würden.
Weil Worte für das, was wirklich echt ist nicht genug sind.
Sie sind zu wenig
– oder zu viel.

 

Text & Video: Sarah Eckardt

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