Wie man Kaffee ohne Strom kochen kann

Noch wird unter Hochdruck gearbeitet, aber am Mittwoch, 22. Mai, ist es sowie: Dann präsentieren Studenten des Wirtschaftsingenieurswesens der DHBW Heidenheim ihre Konzepte für neue Produktideen. Los geht es um 14.15 Uhr und das erwartet euch:

Kaffee ohne Strom

Ob in der Hochschule, im Auto oder beim Wandern – jeder Kaffeetrinker hatte in mindestens einer dieser Situationen schon einmal den Wunsch nach einem frischen Kaffee. Eine Lösung für das Problem hat die Gruppe „goffee“ gefunden: Die Studenten haben eine Kaffeemaschine zum Mitnehmen entwickelt, die auch ohne Steckdose funktioniertt. So kann man seinen frischen Kaffee überall genießen. Benötigt werden nur die Kaffeemaschine „goffee“, Wasser und eine Kapsel. Per Knopfdruck wird Hitze erzeugt und schließlich Kaffee. „Push, heat, drink – so simpel kann Kaffee kochen sein“, sagt Projektleiter Axel Thurnhofer.

Sichere Ladung

Das Team „Smart Edge“ hat sich intensiv mit dem Thema Ladungssicherung beschäftigt. „Unser Ziel war es, einen intelligenten Kantenschutz zu entwickeln, der mit einer eingebauten Druckmesstechnik die korrekte Sicherung der Ladung überwacht“, erklären die Projektleiter André Raabe und Florian Schröter. Sobald sich ein Zurrmittel lockert, ändert sich der anliegende Druck am Kantenschutz. Diese Änderung wird über das integrierte Sendemodul an den Fahrer übermittelt. Dadurch kann er unverzüglich reagieren und die Ladungssicherung wieder in den sicheren Ausgangszustand bringen.

Vorbilder für Schüler

Welche Möglichkeiten haben Schüler auf dem Arbeitsmarkt? Das aufzuzeigen, hat sich die Gruppe „MODELO“ zum Ziel gesetzt. Aus ihren eigenen Erfahrungen haben sie erkannt, dass vor allem Vorbilder die spätere Laufbahn prägen. „Kinder von ökonomisch erfolgreichen Eltern sind häufig ebenfalls erfolgreich“, erklärt Projektleiter Julius Bühre. Deshalb entwarf die sechsköpfige Gruppe die Internet-Plattform www.vorbilder-modelo.de. Über die Seite sollen Schulen und wissenschaftlich, gesellschaftlich oder ökonomisch erfolgreiche Personen zusammengebracht werden – mit dem Ziel, Schülerinnen und Schülern die Vielfalt der ihnen offenstehenden Werdegänge aufzuzeigen.

Hilfe für alte Menschen am Flughafen

Am Flughafen gibt es oft sehr lange Wege bis zum Gate. Ausdauer ist daher gefordert. Jedoch können einige Mitmenschen diese Fähigkeiten aufgrund von Krankheit, ihres  Alters oder Behinderung nicht mehr aufbringen. Die Gruppe TRAVIS will für diesen Personenkreis das Fliegen erleichtern. Das Projektteam entwickelte dafür ein autonomes Gepäck- und Personenbeförderungssystem für Flughäfen. „Das Transportsystem soll Passagiere durch einen Scan ihres Tickets autonom zum Gate fahren und dabei das Handgepäck direkt mitnehmen“, erklärt Projektleiter Philipp Wegmeth die Vorgehensweise.

Info

Wie die Ideen konkret aussehen, zeigen die Studierenden am Mittwoch, 22. Mai, ab 14.15 Uhr in der Aula der DHBW Heidenheim, Marienstraße 20. Weitere Informationen sind unter www.heidenheim.dhbw.de zu finden.

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