Rock am Härtsfeldsee: Das Line-Up steht fest

Ende Juni wird das Härtsfeld wieder beben: In diesem Jahr steigt die 21. Auflage von „Rock am Härtsfeldsee“. Der Vorverkauf läuft so gut wie nie – das Festival hat sich seit 1997 zu einem regelrechten Selbstläufer entwickelt. Deshalb rechnen die Veranstalter auch in diesem Jahr wieder mit einem ausverkauften Festival mit insgesamt 8000 Besuchern. Jetzt steht auch das Line-Up fest: Zwölf Metal-Bands werden wieder mit von der Partie sein. Dieses Jahr ist Organisator Ralf Eberhardt auf den letzten Drücker ein unerwarteter Fang gelungen, der das Programm komplettiert: Die schottische Band „Alestorm“ wird als einer der Main-Acts die Bühne rocken.

„Zwei Jahre lang waren wir intensiv an dieser Band dran“, sagt Ralf Eberhardt. „Sie haben in der Vergangenheit alle großen Festivals gespielt, aber eine Verpflichtung an den Härtsfeldsee war bis dato jedes Mal an der für uns utopischen Gagenforderung gescheitert.“

„Alestorm“ und „In Extremo“

Aber man muss unter Umständen nur warten können. Und sieh da: „Dieses Jahr hatten sie im Rahmen ihrer nächsten Tour bisher ausgerechnet das letzte Juniwochenende noch frei. Da hat sich das Management daran erinnert, dass wir zuletzt in schöner Regelmäßigkeit angefragt hatten und ist auf uns zugekommen, weshalb wir nun zur Abwechslung mal in der günstigeren Verhandlungsposition waren.“

Und es hat geklappt: „Alestorm“, bekannt für ein eher piratenmäßiges Auftreten im Metal-Sektor, wird kommen und die Hauptattraktion an einem der beiden Festivaltage sein. Ansonsten finden sich heuer viele alte Bekannte im Programm.

Angefangen bei „In Extremo“, den deutschen Spezialisten für Mittelalter-Metal, die ebenfalls als eine von zwei Hauptattraktionen eingekauft worden sind. Insgesamt acht der zwölf Bands, die in diesem Jahr vor den Toren Dischingens antreten werden, waren schon einmal am Härtsfeldsee. „Dafür hatten wir 2017 den Luxus, dass wir zwölf Bands hatten, die alle zum ersten Mal bei uns waren“, sagt Ralf Eberhard. An einem Wiedersehen mit einer Band stört sich am Härtsfeldsee aber ganz grundsätzlich ohnehin kaum jemand, weiß Ralf Eberhardt: Die Besucher machen ihr Kommen nicht davon abhängig, ob sie eine der Bands schon einmal live gesehen haben.

So ging es  2018 bei „Rock am Härtsfeldsee“ ab.

Die Hälfte der Karten ist schon weg

Der Vorverkauf der an beiden Tagen gültigen Karten läuft in diesem Jahr sogar noch besser als gewohnt. Längst ist hier bereits mehr als die Hälfte der 8000 Karten weg – wer also im Sommer am Härtsfeldsee mitrocken will, muss schnell sein.

Mindestens 3000 der Fans werden im Juni wieder als Camper an den Härtsfeldsee kommen. Der Campingplatz stößt damit an seine Grenzen: „Mehr geht nicht.“ Und im Grunde genommen gilt das für das gesamte Festival. Aber ein größeres Festival geht ebenfalls nicht: Nicht nur aus Platzgründen – sondern auch weil die Veranstalter das so wollen. „Wir möchten ganz bewusst ein familiäres Festival ohne großen Kommerz bleiben. Das behalten wir so bei, das passt so, und das können wir als Verein ‚Jugend Dischingen‘ mit unseren 44 Mitgliedern auch bewältigen“, sagt Eberhard. Es bleibt also auch in Zukunft am Härtsfeldsee so, wie es ist. Zwar gebe es nach 20 Jahren immer noch die eine oder andere Kleinigkeit, die man verbessern könnte, doch ansonsten wird sich nichts ändern: „Das ist inzwischen eine hochprofitable Geschichte.“

Zwölf Mal Metal: Diese Bands sind dabei

Welche Band an welchem der beiden Festivaltage spielen wird, steht allerdings noch nicht fest. Erst wenn das geklärt ist, voraussichtlich Ende März, Anfang April, wird auch der Vorverkauf der Tagestickets beginnen. Mit von der Partie sein werden am Freitag, 28., und Samstag, 29. Juni, folgende Bands: Alestorm, In Extremo, UDO, Die apokalyptischen Reiter, Sodom, Kissin‘ Dynamite, Sonata Arctica, End of Green, Onkel Tom, Mr. Irish Bastard, Drunken Swallows und Parasite Inc.

Alle Infos zum Festival sowie Tickets im Vorverkauf gibt es hier.

 

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