Die Russen-Turbopolka ist im Anmarsch

Ihr seid nicht allein: Die Russen-Turbopolka kommt! Im unsitzbaren 2/4-Takt, mit einem Bläser-Orkan, E-Violine und gekonnt dreckigen Rockgitarren. „Druschba (You’re Not Alone)“ heißt der brandneue Russkaja-Track, der uns durch den Winterschlaf rettet: „Welcome my friend this is the best part of the game / When people come together just to feel the same“ schmettert Frontmann Georgij Alexandrowitsch Makazaria mit seiner unverkennbar Rakija-gestählten Stimme, und wer da noch sitzen bleibt, braucht 8einen Arzt – oder einen Drink.

„Druschba (You’re Not Alone)“, das Russkaja zusammen mit der achtköpfigen Formation Dubioza Kolektiv aus Bosnien und Herzegowina abfeiern, ist der erste Vorbote zum sechsten Russkaja-Album „No One Is Illegal“, welches am 29. März 2019 erscheint. Schon der Titel lässt keinen Zweifel aufkommen, wo die Band steht: Auf der Seite der Lebensfreude und der großen Party, zu der alle eingeladen sind, egal woher sie kommen.

Russkaja war die erste Band, die es schaffte, vier Mal in Folge nach Wacken eingeladen zu werden, und auch sonst gibt es kaum ein relevantes Festival, das sie nicht befeuert haben: Taubertal, Open Flair, Chiemsee Reggae, Deichbrand, Montreal Jazz Fest, Sonnenrot und zig andere Events wurden von ihrem Highspeed-Polka-Ska-Groove erschüttert, so dass seit 2005 über 1000 gefeierte Auftritte zusammenkamen. Die in Wien stationierte Combo, die aus sechs Männern und einer Frau besteht, hat einen festen Platz in der ORF-Late-Night-Show „Willkommen Österreich“, wo sie bereits gemeinsam mit Künstlern wie Helene Fischer, Nena, Herbert Grönemeyer, Sarah Connor, Sportfreunde Stiller und vielen weiteren die Berge erzittern ließen. Mehr als 20 Millionen Streams und 30 Millionen YouTube-Views gehen auf ihre Kappe, ihre Texte sind eine spritzige Melange aus Russisch, Deutsch und Englisch und feiern das Feiern an sich.

Die „No One Is Illegal“-Tour macht auch in Ulm halt. Am Freitag, 12. April, spielen Russkaja um 20 Uhr im Roxy.

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