FlixBus – mein Erfahrungsbericht

Da es zurzeit immer mehr im Trend liegt, zu reisen, Kurztrips zu machen, die Welt besser kennenzulernen und man dabei selbstredend von Punkt A zu Punkt B kommen muss, stellt sich immer wieder aufs Neue die Frage: Welches Reisemittel benutze ich dieses Mal? Für Busse gibt es ein Unternehmen, welches sich auf dem Markt stark hervorgehoben hat. Auf der Autobahn sieht man immer wieder grüne Busse mit der Aufschrift „FlixBus“ auftauchen. Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, das Unternehmen ein wenig unter die Lupe zu nehmen.

Das Fernbusunternehmen FlixBus wurde 2013 gegründet. Seit neuestem ist auch das Konzept des FlixTrain auf den Markt gekommen. Auf seiner Webseite wirbt das Unternehmen mit einem riesigen Streckennetz: 2000 Orte, 27 europäische Länder, täglich 300 000 Verbindungen. An Bord des Busses besteht die Ausstattung aus scheinbar komfortablen Sitzen, einer Toilette, WLAN und Steckdosen.

Alle Recherche nützt nichts, wenn man diese nicht mit eigenen Erfahrungen ausschmücken kann, wobei es mir sicherlich in die Karten spielt, des Öfteren für einen kleinen Spontantrip zu verreisen, wo ich dann immer wieder auf den FlixBus zurückgreife. Tendenziell muss ich zugeben, dass ich es sehr viel angenehmer finde, mit dem Zug oder dem Flugzeug zu reisen. Die anscheinend komfortablen Sitze lassen nicht gerade viel Fußraum und Platz zum Nebenmann, was besonders unangenehm wird, wenn man neben einem Fremden sitzt. Wenn dieser dann seinen Döner vom letzten Abend auspackt und anfängt zu essen, oder er einschläft, und es sich dabei auf deiner Schulter bequem macht, trete ich persönlich sehr, sehr schnell aus meiner eigenen Komfortzone.

Obwohl die Dauer der Strecke nachts oft kürzer ist – und meistens sogar auch billiger – habe ich ein kleines No-Go für Nachtfahrten entwickelt. Persönlich ist dies für mich anstrengender als tagsüber dann eben eine Stunde länger zu fahren, dabei jedoch Natur und Umwelt beobachten zu können. Da ich es dringlich vermeide, die Toilette an Bord zu benutzen, finde ich es nicht angebracht, dass die Busfahrer oft nicht Bescheid sagen, wann eine längere Pause gemacht wird. Oft steigen diese zum Tanken aus, und man traut sich nicht den Bus zu verlassen, aus Angst, er könnte bereits weg sein, bevor man zurück ist.

Was durchaus als positiv zu bewerten ist, ist die Vorsicht, dass der Bus im Winter und bei schlechtem Wetter nicht über den Fernpass fährt, sondern lieber eine längere Strecke auf sich nimmt. Auch, wenn es für den Gast stressig ist, zwei Stunden länger an Bord zu sitzen, so geht Sicherheit selbstverständlich vor. Zudem ist bei Flixbus vor allem die Kostenfrage entscheidend und unschlagbar, da man, soweit ich behaupten kann, keine Möglichkeit findet, kostengünstiger von einem Ort zum Nächsten zu gelangen.

Das neueste aus der Rubrik Reise