Junge Journalisten in Berlin

Jährlich veranstaltet das Bundesministerium für Bildung und Forschung Jugendpressetage zu verschiedenen politischen Themen für Nachwuchsjournalisten. Am Freitag, 14. Dezember, war es wieder soweit. Hier haben Jugendliche die Chance in einer Pressekonferenz diversen Politikern Fragen zu stellen. 86 Redakteure aus dem ganzen Land wurden zum diesjährigen Event eingeladen.

Der Trip ging für Timo Schmid, Kilian Peichl und Diego-Enrique Keßler vom Hellenstein Gymnasium zusammen mit ihrem Lehrer Hans-Ulrich Koch am Donnerstag, 13. Dezember, los. Nach fünfstündiger Zugfahrt kamen die Schüler in der Hauptstadt an. Den Rest des Tages betrieb die Truppe Sight-Seeing bevor am folgenden Tag die Konferenz startete.

Am Freitag, 11.45 Uhr, begann der Jugendpressetag im Staatsgebäude des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Dessen Vorsitzende, Anja Karliczek, war der Star-Gast des Treffens. Ihr galten auch die vorbereiteten Fragen der jungen Journalisten. Viele der gestellten Fragen drehten sich um die Digitalisierung der Schulen. Diese sah die Ministerin als Herausforderung der jetzigen Zeit und als Wettbewerb mit den anderen Ländern. Sie meinte Deutschland bemühe sich Schulen mit Technologie zu verbinden sowie auszustatten, was eine entsprechende Grundgesetzänderung zeigt. Auch meinte Frau Karliczek, dass heutztage ein großer Leistungsdruck an den Schulen herrscht. Grund dafür soll sein, dass  die Deutschen sich Sorgen machen, ohne guten Abschluss in der heutzutage nicht weit zu kommen.  Als weiteres soll in Zukunft Theorie und Praxis in Schulen vernetzter sein als jetzt.

Nach einem Foto mit der Ministerin und dem Mittagessen folgte der Besuchs eines im Jahr 2018 öffnenden Gebäudes: Das Futurium. Hier soll sich in den folgenden Jahren auf vier Weisen mit der Zukunft beschäftigt werden. Diese sind zum ersten eine Ausstellung, die sich mit dem Thema befasst.

Auch soll es ein Zukunftslabor und -forum geben, bei dem sich Besucher praktisch und verbal mit der Zukunft auseinandersetzen können. Der letzte Teil ist die sogenannte „Zukunftsbühne“. Beschäftigt wird sich hier mit Kunst zur Zukunft, ohne wissenschaftliche Aspekte zu betrachten. Direktor des Ganzen, Dr. Stefan Brandt, traf sich dort mit den Gästen. Er war interessiert ihre Gedanken über das Thema zu hören und gab einen Durchgang, des noch nicht geöffneten Gebäudes. Damit endete auch der Jugendpressetag, womit die vier Heidenheimer ihre Abreise antreten durften.

Text: Diego Keßler und Kilian Peichl

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