„Verrückt, anders, meins“

„Dieses Buch tanzt aus der Reihe wie ein betrunkener Kobold.“ Mit diesem Satz beginnt der Klappentext des Buches „Heldenhafte Augenblicke: Band I“ vom Heidenheimer Manuel Schmude aka Jace Tirel. „Es war ein langer Weg“, so der 27-Jährige, aber am 2. August war es so weit: Sein erstes Buch wurde released. Es ist als Taschenbuch oder als E-Book bei „Amazon“ zu ergattern und mittlerweile auch für „Kindle“ verfügbar. Schmude baut sich nach und nach ein ganzes fiktives Universum aus seinen Charakteren auf. „Augenblicke Band I“ soll dem Leser den richtigen Einstieg in diese Welten geben.

Manuel, stell dir vor, Du hältst zum ersten Mal dein eigenes gedrucktes Buch in den Händen. Beschreibe das Gefühl.

Es war doch ein sehr emotionaler Moment und ich war erstaunt wie viele Leute mitgefiebert haben. Es ist immer noch ein wenig seltsam, wenn ich überlege wie ich vor 12 Jahren in der Schule saß und die ersten Hefte vollgeschrieben habe.

Was oder wer hat dich dazu inspiriert ein Buch zu schreiben?

Die Inspiration für das Buch waren tatsächlich diese kleinen Augenblicke des Lebens, die das Leben ausmachen. So wurden nach und nach reale Ereignisse in die Fantasie „übersetzt“. Ich glaube jeder kann sich mit dem ein oder anderen Moment identifizieren.

Nun ist dein erstes Buch auf dem Markt und der Titel lässt erahnen, dass es noch weitere Bände geben wird. Gibt es schon konkrete Pläne?

Oh ja, die gibt es. Band II wird am 2. Januar 2020 erscheinen und der dritte Teil kommt am 2. August 2020. Man darf gespannt bleiben.

Wie kommt es denn eigentlich zum Pseudonym „Jace Tirel“?

Das sind Namen zweier fiktiver Charaktere, die mich lange Zeit begleitet haben. Sie haben eine heftige „Lebensgeschichte“. Ich fand es passend die beiden Namen zu kombinieren.

Wenn du dein Buch in 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären es? 

Quadratisch, Praktisch, Gut. (Lacht) Nein, Spaß beiseite: Das ist schwierig. Aber wenn ich mich entscheiden müsste: Verrückt, anders, meins. (lacht nochmal)

Was ist die Thematik des Buches?

Unter dem Genre Fantasy und Kurzgeschichten ist es zum einen eine schöne Sammlung an Augenblicken, wie sie das Leben für jeden bereithält, zum anderen lässt es sich als Kalender lesen und das Beste aus jedem Augenblick mitnehmen. Außerdem findet der Leser eine Art Trailer mit Auszügen aus den noch kommenden Werken.

Wie bist du zu der Entscheidung gekommen, das Buch doch eher ungewöhnlich als eine Art Kalender aufzubauen?

Ich möchte damit bewirken, dass die Leute da draußen vielleicht ein bisschen mehr lesen. Wenn man jeden Tag einen kleinen Eintrag liest, wird man doch fertig und kann dem stressigen Alltag für einen Moment entkommen. Natürlich dient das Buch auch als Grundstein für die vielen Bücher die schon fertig oder noch in Planung sind. Jedes Buch kommt auf jeden Fall einem guten Zweck zu Gute.

Kannst du deinen Lieblingscharakter beschreiben ohne zu viel zu verraten? 

Da das Buch keinen Fließtext hat, werden viele Charaktere kurz angerissen und kurz vorgestellt. Was die gesamte Handlung angeht, bin ich auf jeden Fall Fan von den Charakteren, die durch eine reale Person zustande gekommen sind. Egal ob es hier um das Flammenkind geht, das Löwenkind oder die Feenprinzessin – sie alle haben ihre Geschichte und haben mir andere Seiten des Lebens gezeigt und mich auf ihre Weise zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.

Hat dir jemand geholfen das Buch zu schreiben? 

Geschrieben und erdacht habe ich natürlich alles alleine, aber die Inspiration kommt von überall. Zudem gibt es immer wieder nette Leute, die sich freiwillig zur Fehlersuche in den Leseproben melden.Gab es einen Moment, in dem du an deiner Idee gezweifelt hast oder sogar aufhören wolltest das Buch weiter zu schreiben? 

Ja solche Momente gab es. Das sind dann die kleinen Augenblicke in denen man alles in Frage stellt und auch anfängt an sich selbst zu zweifeln. Mittlerweile habe ich zirka 20 intakte Welten und über 300 Charaktere im Kopf und auf Papier. Auch das wird manchmal ein wenig zu viel.

Wie war dein Release und wie fühlt es sich an wenn deine Freunde und Bekannten endlich dein Werk begutachten können?

Es ist ungelogen unbeschreiblich. Wenn man nach all den Jahren ein Projekt fertig bringt von dem man solange geträumt hat und plötzlich stehen die Leute mit dem eigenen Buch vor einem und wollen es signiert haben. Das ist wirklich überwältigend und die ersten Tage waren fast schon zu viel für mich. Es ging dann doch alles sehr schnell und das Feedback ist der Wahnsinn.

Gibt es eine kleine Textstelle für NOISE-Leser?

Leseproben gibt es auf Amazon in der Dateivorschau – es soll ja auch keiner einen Fehlkauf riskieren. Wer Lust auf die anderen Projekte hat, darf mal auf „Wattpad“ vorbeischauen. Da werden nach und nach mehrere Leseproben zu den jeweiligen Projekten vorgestellt.

Wer ein Exemplar ergattern möchte kann diesem Link folgen: „Heldenhafte Augenblicke: Band I“

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